noch in Bearbeitung
T.H.Jung
Die symbiotisch-„eternale“ Kulturen-Technik (SEKT)
Vorwort
Unsere bisherige Sicht der Technik basierte in den letzten Jahrtausenden auf beliebiger Expansion in die Natur .
Mangels Erfahrung , (wir hatten ja genug Raum) , realisierten wir nicht die Abhängigkeit der Menschheit von der Natur, ja diese Abhängigkeit wurde oft als naiv romantische Schöngeistigkeit diffamiert .
Die Weltbevölkerungszunahme + steigendem Verbrauch je Person , erfordert aufgrund der limitierten Ressourcen und schädlicher Anwendung von Technik ,
einige Änderungen die auch der Klimaproblematik bestmöglichst begegnen .
Im Folgenden soll der anliegende Widerspruch zwischen Natur und Kulturtechnik aufgelöst , und dargelegt werden , wie die „ technische Mutation „ der Spezies Mensch , der Biosphäre zum Segen werden kann , und womöglich
ein Teil eines „ Planes des Lebens „ ist .
Anstelle des lediglichen Anführens von Einzelmaßnahmen und Teillösungen wird eine grundsätzliche Systematik vorgestellt .
Der Zustand , bei vollwertiger Technik „im Grünen“ zu leben , soll realisiert werden .
Inhaltsverzeichnis :
1 . ) Die Formel
2 . ) Ausführungen
1) Geschlossene Stoffkreisläufe
2) Planetares 3-Zonen -Netzwerk
3) Zellulare-Basis-Struktur
3 . ) Die Biosphärenzelle
Typ A : Freistehendes Gebäude
Typ B : Wege-Haus
4 . ) Energie
5 . ) Wasserkreisläufe
6 . ) Land- und Forst- & Tier-wirtschaft
7 . ) Symbiotisches Anthropozän
Ausführungen
1 . ) Die Formel
Der folgende Dreiklang stellt das allerunterste Minimum dessen dar , das zum Erhalt der Natur als auch der Technik, und somit zum Überleben der Menschheit ,
notwendigst ist :
4) Geschlossene Stoffkreisläufe
5) planetares 3-Zonen –Netzwerk
6) Zellulare-Basis-Struktur (ZBS)
Klingt erst eimal schwierig , ist aber sehr einfach , wenn man sich von dem Bild ,
„Hier Naturfläche , da Technikfläche“ , löst , und sich der eigentlichen Zukunft ,
und damit auch dem symbolischem Leitbild ,
"Computer auf der „Dschungellichtung“
zuwendet .
2 . ) Ausführungen
1. Geschlossene Stoffkreisläufe
Gebrochenes Rad , oder Kreislauf der Zukunft ?
Verseuchte Erde , Luft und Wasser sind mittlerweile die bittere Realität , der auch niemand auf unserem Heimatplaneten mehr irgendwohin entfliehen kann .
Daraus ergiebt sich die Notwendigkeit , die Emissionen in Form von Gasen , Feststoffen und Flüssigkeiten vollständig , und nicht wie bisher nur teilweise , oder gar nicht , zu rezyklieren .
Es ergeben sich nicht nur Kosten , die im übrigen nur einen Bruchteil der ansonst folgenden Kosten bilden , sondern es bieten sich , im Vergleich zu vorher , zeitlich unbegrenzte Märkte und Arbeitsplätze .
Langfristig ergiebt sich die Option , nicht mehr so auf Rohstoffimporte angewiesen zu sein , sondern lediglich Rezyklationsverluste zu ergänzen .
2. planetares 3 - Zonen – Netzwerk
Organisch - eternale Struktur oder fatale Degeneration ?
Die Notwendigkeit Naturschutzflächen auszuweisen steht heutzutage nicht mehr in Frage , doch sind diese Inseln in den seltensten Fällen ausreichend , um die Anforderungen des Arterhaltes , und der Biodiversität zu erfüllen .
Erst durch die konsequente durchgängige Vernetzung , die über die regionale und nationale Sicht hinaus , zur kontinentalen und planetaren Struktur führt , ist deren Potenz überhaupt erst gegeben .Innerhalb dieses planetar ausgerichteten Netzwerkes müssen , auf der einen Seite vom Menschen unberührte und völlig ungesteuerte und nicht betretbare Gebiete ausgewiesen werden , auf der anderen Seite ,
die Kulturtechnikflächen des Menschen vollständig in die Naturstruktur
integriert werden .
Erst dadurch besteht überhaupt die Chance , einen Teil der Arten zu erhalten , die gesamte planetar nutzbare Fläche zur organischen CO2 - Bindung heranzuziehen , und der Menschheit ein organisch strukturiertes Umfeld zu bieten .
Die Notwendigkeit des 3-Zonen-Netzwerkes erstreckt sich , ohne Außnahme , auch auf z.B. Wüsten und Meeresgebiete .
Die Integration der vom Menschen genutzten Gebiete in die ursprüngliche Urnatur , soll in der Praxis , durch die im nachfolgenden beschriebenen Sekthaus und Sekt-Wegehaus - Strukturierung erreicht werden , und bezieht sich in erster Linie auf das ab jetzt vom Menschen Erschaffene .
Der Umbau im Bestand ist in erster Linie von den individuell vorgefundenen Situationen , und den daraus verbleibenden Möglichkeiten , in Proportion zum Kosten-/Nutzen-faktor , betrachtbar .
Diese , bis ins kleinste gehende Vernetzung , muß auch die Ballungsgebiete mit einschließen .
Diese Multifunktionalitäten , sind fester Bestandteil der im Kapitel „Land-und Forst-wirtschaft“ beschriebenen nachhaltigen Biomasse-Nutzung , die auch der durchgehenden Naturvernetzung dienen soll .
3. Zellulare - Basis-Struktur
Zellulare Basis-Struktur oder Anfälligkeit des Gesamtsystems ?
"VOR ORT" ,
voltaische und thermische Energie
aus "eternalen" Quellen
zu schöpfen , zu speichern , und weiterzuleiten ,
aber auch
Gase , Feststoffe und Flüssigkeiten vor Ort zu rezyclieren , und teil- , vor- , und ganz zu regenerieren ,
sowie
Flächenversiegelung ,
klimaschädliche Gase ,
Wasser- , Boden- und Luft-verschmutzung ,
Artensterben ,
Lärm- und Lichtverschmutzung ,
zu beseitigen , zu neutralisieren , bzw. auf das Minimum zu reduzieren ,
und auch für den Fall von
Seuchen ,
Kriegen ,
Finanzkatastrophen ,
Naturkatastrophen ,
Versorgungskatastrophen ,
etc. ,
auf eine überlebensfähigere Struktur zurückgreifen zu können ,
und außerdem ,
den Menschen ein organisches Lebensumfeld ,
und eine Struktur , bei der jede „Zelle“ unbeirrt weiterfunktioniert ,
obwohl links und rechts alles ausfällt , zu bieten .
3 . ) Die Biosphärenzelle / Sekthaus
Typ A : Freistehendes Gebäude , nordisches Klima
Grundlage ist der Vergleich der CO2 - Bindung einer Fläche im urnatürlichen
Zustand , zu der von Gebäuden und Wegen versiegelten selben Fläche .
Hier wird die ansonsten verlorene Naturfläche über die Gebäudehülle ersetzt .
Desweiteren sollen die Stoffeemissionen der dort lebenden und arbeitenden Menschen
reduziert , recycliert , und vor Ort , teil- , vor- , und ganz , regeneriert werden .
Nordisches Klima / Sonnenaugen-Haus
Grundlage ist das Passivhaus , und dessen Ausweitungen bis zum Energieüberschußhaus . Das Sekt-Haus ist mit den Lichtöffnungen möglichst vollständig nach Süden ausgerichtet , ( „Sonnenauge“ ) , und der Rest der Gebäudehülle ist vollständig und sehr dicht , begrünt .
Ausgehend von der Formel :
( Grundfläche(Dach) + Seitenflächen ) – (Lichtöffnungen+Kollektorflächen) ,
ergibt sich eine größere Fläche an Grün , als durch die Gebäudegrundfläche versiegelt wurde . Dazu muß allerdings eine vornehmlich bodengestützte Mischbegrünung aus immergrünen und sommergrünen , sehr alt werdenden Pflanzen angebracht werden .
Da auf der Nordseite , aber auch westlich und östlich der geringere Lichteinfall bedacht sein muß , reduziert sich das „Mehr“ an Grün zum Ersatz dessen , das durch die Gebäudegrundfläche versiegelt ist . Es ergiebt sich bei konsequenter und ausnahmsloser Anwendung , die Situation ,daß die Bewohner grundsätzlich auf das Grün der im Süden liegenden Gebäude schauen .
Über diese Organifizierung des Lebensumfeldes ergeben sich fraglos Schallschutzfunktionen , verbesserter Privatsphärenschutz , eine enorme (Fein-) Staubbindung , sowie unterstützende Lebensräume für z.B.Insekten und Vögel , und
spätestens bei konsequenter Anwendung ausschließlich einheimischer Gewächse , und Integration selten gewordener „Regionalgenetik“ eine nicht wegzudiskutierende Form des Umweltschutzes !
Merkmal Nr. 1 :
Die Oberfläche eines Sekt-Hauses besteht aus Sonnenauge(n) , thermischen und voltaischen Kollektoren sowie definiertem Grün . Ausnahmen bilden ausschließlich Türen , Luftöffnungen und eventuell Sensorik .
Merkmal Nr . 2
Regenwasser und häusliche Abwässer werden vollständig vor Ort aufbereitet , zum Teil wiederverwendet , und wieder dem Grundwasser zugeführt .
Die darin enthaltenen Feststoffanteile werden abgetrennt , vor Ort aerob kompostiert , oder dem Biomasse-Sammelnetzwerk zugeführt .
Die Abwasser-Wärmerückgewinnung ist Bestandteil der Gebäudeplanung .
Häusliche Feststoffabfälle sind Teil der o.a. geschlossenen Stoffkreisläufe.
Merkmal Nr. 3
Die Trinkwasseraufbereitung geschieht im Gebäude selbst , und bedient sich aus den vor Ort gewonnen „Süßwässern “ .
Es ist offensichtlich , daß z.B. Hormone und sonstige in der zentralen Trinkwasseraufbereitung vorkommende Restgehaltsstoffe , in diesem Wasser nicht mehr vorkommen .
Merkmal Nr. 4
Thermische +voltaische Energie wird so vor Ort geschöpft , daß das Gebäude / die Gebäudeansammlung diesbezüglich völlig autark ist .
Fossile Brennstoffe sind völlig ausgeschlossen , und auch Biomasse wird im Sinne der nationalen Autarkie , ausschließlich aus regionalen / nationalen Quellen eingesetzt . Eine mögliche Ausführung als Energieüberschuß-Einheit soll eine willkommene Entlastung des übergeordneten Energienetzes , zur Versorgung der Schwerindustrie und des Bestandes , bilden .
Es ist nicht nur ein Aspekt der sogenannten 2.+3. Welt , tage- und wochen-lang ohne Strom und Heiz-/Kühl-energie zu sein , sondern geschieht auch immer wieder millionenfach in den sogenannten hochentwickelten Ländern .
Merkmal Nr. 5
Das Gebäude / die Gebäudeansammlung ist Teil des Speicher- und Weiterleit-netzwerkes , bzw. so konzipiert , daß eine Nachrüstung einfach möglich ist .
Das Elektro-Auto in der integrierten Garage , dessen Austauschbatterie , sowieso vorhandene thermischen Speicher , sind Teil des Versorgungsnetzes .
Viele Prozesse können auf die Zeiten erhöhten Energieangebots gelegt werden . Anstatt einer großen Überlandleitung sind es halt viele kleinerere Leitungen eines dichtgewebten Leitungsnetzes , denn die Gebäudezuleitungskosten fallen sowieso an . Im , z.B. , Kriegs- oder Katastrophen-fall gibt es keine wenige „Knotenpunkte“, die innerhalb kürzester Zeit ausfallen können .
In den südlichen Ländern wechseln die Fenster zur Nordseite.
Die Gebäudebegrünung ergänzt die auch hier notwendige Dämmung durch Beschattung und ist ein zusätzlicher Verdunstungskühler , Staubfänger , Schalldämpfer, etc. .
Typ B : Wege-Haus
Flächenversiegelung , Landschaftszerstückelung und Lärmbelästigung sind typisch negative Eigenschaften der Straßen unseres Planeten .
Wird jetzt versucht die Versiegelungsfläche , durch Überbauen der Wegeflächen zu reduzieren , und dadurch auch Biotopverbinder zu schaffen , springen folgende Fragen geradezu „ins Auge“ :
Kosten
Lärm
Lüftung
Beleuchtungskosten
Kosten
Jeder deraus 3 Streichholzdöschen einen Tunnel formt , kann erkennen , daß zum einen die Materialien zum Überbauen schon im wesentlichen in den normalen Gebäude-Erstellungskosten enthalten sind , und daß erheblich an den Grundstückskosten gespart wird . Auch sinkt der Wert der Grundstücke , links+rechts des „Wege Hauses“ nicht , was aber neben „offenen“ Fahrbahnen grundsätzlich der Fall ist .
Der gesparte Kostenanteil soll zur beidseitigen Verlängerung der Tunnelenden eingesetzt werden , um kostenfrei Biotopverbinder zu schaffen .
Lärm
Diese beidseitige Tunnelverlängerung schafft auch den notwendigen Abstand der Lebenszonen zum Straßenlärm , und diese Abstandszonen können z.B. auch schalldämmende Lagerflächen , Produktionsflächen und Gewächshäuser beinhalten .
Hier geht es um Tunnelstücke die größtenteils selbstlüftend sind . Die Mindest-Tunnellänge wird im wesentlichen vom notwendigen Lärmschutzabstand zu den Tunnelenden , in Proportion zur Straßengröße , bestimmt sein .
Schallblockierende aber lichtdurchlässige Elemente, sowie ergänzende Led-Technik sorgen für die Beleuchtung .
4 . ) Energie
Überflüssige Prozesse ausschalten ,
Ersparnisse durch Optimierung der Strukturen und Abläufe ,
Verbesserung der Wirkungsgrade ,
und Veränderung der Gebrauchsgewohnheiten , jeweilig beteiligter Individuen und Gruppen ,
sind grundsätzlich logische Folgerungen zur Vermeidung von Kosten und Umweltproblemen .
In der Praxis kommen wesentliche , grundsätzliche Aspekte hinzu :
Hier wird unterschieden , ob die gewonnene Energie aus „eternalen“ , oder lediglich temporären Quellen stammt .
Zweites wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Frage der völligen Energieautarkie jeweiliger Nation , aber auch ,z.B. , Gemeinde oder Familie .
Drittes Merkmal ist , ob die Energieerzeugung und deren Verteilung in den Händen einiger weniger Konzerne ist , und anfällig zentralistisch aufgebaut ist ,
oder eine halbwegs logische Struktur aufweist , die eher jeweiligen Bürger(inne)n und der jeweiligen Volksgemeinschaft dient .
Unterscheidung nach Energiequellen
Vorweg , es gibt nicht die eine große Energiequelle , sondern erst die Kombination der verschiedensten positiven Einzelelemente ergibt , in der Summe , die Lösung .
Auffällig ist , daß die lediglich temporären Energiequellen allesamt zu den übelsten Umweltzerstörern zählen , und dem Autarkiegedanken und weitergedachter Zukunftsplanung widersprechen .
Beim Übelsten , der Kernergie , angefangen , fällt auf , daß die Brennstoffvorräte nicht mehr lange vorhalten , sowohl der Betrieb und der Transport unsicher , und auch die Fragen der Endlagerung völlig ungelöst sind ,
und es auch bleiben .
Neben der Gefahr des Terrorismus ist auch der Kosten /Nutzen-Faktor unvergleichlich erbärmlich , und zwar spätestens dann , wenn man die Kosten der nachfolgenden Jahrtausende dauernden Lagerungsnotwendigkeit , in die Rechnung mit einbezieht .
Die Gruppe der fossilen Energieträger , ( Kohle,Erdöl , Erdgas), bildet die größte Quelle der klimaschädlichen Gase –Erzeuger , bringt Abhängigkeiten anstatt Autarkie , und führt bekannterweise zu bewaffneten Konflikten samt unzähligen Opfern .
Auch das Märchen der Kohlendioxidabtrennung und anschließender Lagerung für 1000 und mehr Jahre ,muß daran scheitern , daß der ehe niedrige Wirkungsgrad der Kraftwerke dadurch absolut in den Keller rutscht , die Technologie erst in Jahrzehnten ausgereift , und die „sichere“ Deponierung , in einem letztendlich dynamischen geologischen System , fragwürdig ist .
Die Menschheit wird in Zukunft Kunststoffe dringend nötig haben .
Anstatt Öl und Kohle zu verheizen , und dafür von den nachfolgenden Generationen verflucht zu werden , wird in der Kombination mit den Kunststoffen aus Biomasse , ein völlig geschlossener Stoffkreislauf zur Versorgung des steigenden Bedarfs eingerichtet sein müssen .
Ansonsten ist es nichts mit Zukunft für 1 oder mehrere Dutzend Milliarden Menschen , die erst größtenteils in die Meere , und parallel in den Kosmos explorieren .
Auch die lobenswerte Erzeugung von Kunststoffen aus Biomasse wird den steigenden Bedarf der Zukunft nicht alleinig tragen können , den die Biomasseausnutzung ist aufgrund letztendlich begrenzter Produktionsflächen nicht unbegrenzt ausbaubar , zumal wir diese Potential noch dringender zur Nahrungserzeugung brauchen , und auch nicht umhinkommen einen deutlichen Anteil zum Erhalt der Natur einzurichten .
Diese , im Kontext zur „Weltbevölkerungsexplosion“ , limitierten Land- und Meeres-flächen bilden auch den thematisch passenden Übergang in den Bereich der positiven , „eternalen“ Energiequellen .
Biomasse
Auf der einen Seite eine der Säulen der Zukunft , auf der anderen nicht geignet den mörderischen Unsinn mit der wirkungsgradschwachen mobilen Verbrennungsmotortechnik fortzusetzen .
1. Das Sammelnetzwerk zur Verwertung der in Landwirtschaft , Industrie und Privathaushalten regelmäßig anfallenden organischen Reststoffe , muß , die Naturschutzflächen ausnehmend , endlich vollständig und lückenlos eingerichtet werden , denn diese ansonsten ungenutzten Potentiale geben beim Verrotten ehe Wärme und klimaschädliche Gase frei .
2. Bei Beifruchttechnik bleibt die Nahrungserzeugung der Flächen erhalten , und wird zusätzlich verwendbare Biomasse erzeugt .
3. Einen wesentlichen Anteil wird die Biotope verbindende Permanent-Mischkultur mit Schwerpunkt auf der Holzerzeugung , bilden .(s. „ Land- und Forst-wirtschaft“)
Gemäß ZBS kann der Anteil der thermischen und voltaischen Biomasse-Nutzung nie größer sein , als in der Nation selbst auf o. a. Art „geerntet“ wird .
Sonne und Windenergie
Nach menschlichen Maßstäben eternal , d.h. noch mindestens Hunderttausende bis Millionen Jahre zur Verfügung stehend , sind sie ein natürlicher Anteil des ,
der zellularen Basisstruktur übergeordneten Energie-netzwerkes .
Die Windkraft ist hervorragend für nicht dicht besiedelte Gebiete und für den Offshore-Betrieb , in Flachgewässern bodengestützt , in Tiefgewässern schwimmend ,geignet.Dabei ist Meeres- und , z.B., Vogel-schutz schon Bestandteil der Planung .
In der voltaischen-Sonnenenergienutzung sind schon Wirkungsgrade von über 40 % erzielt worden , und die Forschung geht hoffentlich weiter.
Erfreulich ist , daß gerade die sich in Äquatornähe konzentrierenden ärmeren Länder , vom deutlich höheren Wirkungsgrad der thermischen Solarkraft profitieren könnten , und damit auch dringend benötigte Devisen durch Verkauf der Energie ins Ausland erhielten . Gerade bei knappen Kassen ist eine Abhängigkeit von der Lieferung fossiler oder atomarer Brennstoffe sich um so fataler auswirkend .
Geothermie
Nach menschlichen Maßstäben eternal .
Wasserkraft
Strömungs- und Wellen-kraftwerke sind hervorragende Beispiele die Bewegung des Wassers zur Erzeugung von Energie zu nutzen , ohne die untragbar schädlichen Nebenwirkungen auf die Gewässerökologie zu haben .
Wo die Küste eh verbaut wird , z.B. Häfen , ist der Einbau von landgestützten Wellenkraftwerken sinnvoll .
Wenn man von den abscheulichen Großprojekten der Staukraftwerke absieht , und zu einer dezentralen Lösung , aus vielen kleinen und allerkleinsten Wasserkraftwerken , hinkommt , ergeben sich nicht nur ökologisch schädigende , sondern auch die Ökologie fördernde Möglichkeiten .
Wärmepumpe , Kraft-Wärme-Kopplung & H
Sind keine eigenen Energiequellen , tragen aber zur verbesserten Ausnutzung , Umwandlung und Speicherung bei .
5 . ) Wasserkreisläufe
Der Regen nimmt auf seinem Weg zur Erde Gifte aus der Luft auf , denn wir haben noch immer keine geschlossenen Stoffkreisläufe , nutzen fossil erzeugtem Strom und Heizwärme , und fahren mit Verbrennungsmotoren .
Unten angekommen nimmt er Gifte und Düngesalze der nichtbiologischen Landwirtschaft mit auf , und durch diese konventionelle Landwirtschaft , und den Rückgang naturbelassener Flächen , sind die Böden humusärmer , und halten weniger Wasser , das dann auf der Oberfläche abfließt , anstatt zu versickern , und dabei noch mehr wertvolle Substanz mitnimmt .
Zusammen mit oberflächlich abfließenden Wasser der ständig zunehmenden Versieglungsflächen + deren Gifte und Stäube , gelangt es in die begradigten Flüsse , um schnellstmöglich das Leben in den Weltmeeren zu verseuchen , und um zusätzlich als unproportionale Ansammlung von sauerstoffzehrenden Substanzen , zunehmend riesige Todeszonen zu bilden . Der Teil der aber versickert , nimmt die Gifte mit ins Grundwasser , wo sie sich seit Jahrzehnten anreichern .
Diese nehmen wir dann mit dem Trinkwasser , und angereichert in den Nahrungsketten ,wieder auf .
Währenddessen werden die Fischbestände leergefischt , die lebensbildenden Strukturen durch Grundschleppnetze , Langleinenfischerei und andere „Methoden“ langfristig zerstört , und ein exorbitant großer Anteil , (40.000.000 Tonnen jährlich), des Fanges einfach tot ins Meer gekippt .
Den Rest holen sich dann die illegalen Fangflotten , deren Fänge einen wesentlichen Anteil des Weltmarktes bedienen .
ODER
Der Regen nimmt auf seinem Weg zur Erde nur noch natürliche und relativ harmlose Staubanteile und lösliche Stoffe aus der Luft mit , denn wir haben völlig geschlossene Stoffkreisläufe , nutzen regenerativ erzeugte,n Strom und Heizwärme , und fahren mit Elektromotoren .
Unten angekommen nimmt er Stoffe der biologischen Landwirtschaft , der integrierten Kulturtechnik und naturbelassener Flächen mit auf , und durch den jährlich steigenden Humusgehalt der Böden , sowie Regen- und Brauchwasser- aufbereitung und Wiederversickerung vor Ort , laufen die geringeren Mengen der Wässer nicht mehr so stark oberflächlich ab , sondern versickern vor Ort . Dabei werden die Feststoffe mechanisch in der Oberfläche abgeschieden , und gelöste Stoffe von den , im Vergleich zu vorher , exorbitant vergrößerten biologisch aktiven Reaktionsflächen , umgewandelt . Selbst bei Starkregen und ungünstig strukturierten Ackerflächen gelangen Feststoffe und Wässer nur bis zum nächsten , oder übernächsten Biotopverbinderstreifen .
Einen wesentlichen Anteil haben die überall verteilten Klein- und Kleinstgewässer , sowie die an jedem Fließgewässer vielfach verteilten , kleinen und großen Seitengewässer , die den Fließgewässerverlauf nicht stören , sondern die biologische Vielfalt fördern .
Durch den Vielfachnutzen aus Überschwemmungspuffer , Naturförderung , Freizeitwert , Biomasseerzeugung , extensiver Fischwirtschaft , dem Abscheiden von Feststoffen , und in Biomasse-Umwandlung gelöster Salzanteile , sowie verbessertem Grundwasser-Rückeintrag ,
können viele einzelne Kostenplanungen , wesentlich günstiger , in einem erledigt werden .
Da es die Wasserkraftwerke - erzeuger und betreiber einsehen , daß 1000de kleine und kleinste Kraftwerke mindestens denselben Gewinn abwerfen wie ein paar Große , können Pegelschwankungen auf verschiedenste Weise in Energie umgewandelt werden , denn diese Ingenieure können mehr als nur eine stupide Flussbiotop-zerstörende Mauer zu bauen , und ein paar Turbinen und eine Alibi-Fischtreppe anzufügen .
Als einer der Bausteine , des der autarken Zellstruktur übergeordneten Energie-Netzwerkes , hält diese multifunktionale Strukturierung auch noch die Stoffe zurück , die ansonsten im Meer die Biotope zerstören , Erträge des Fischfangs mindern , und auch mehr klimaschädliche Gase freisetzen .
In den nicht befahrbaren Zonen können sich die evolutionären Prozesse losgelöst vom Menschen entwickeln , und zusammen mit dem nur in schmalen Durchfahrstreifen unterbrochenen Umweltschutznetzwerk , bilden sie die nachhaltige Brutstätte , der in den übrigen Zonen umweltgemäß , mit vielen kleinen statt wenigen großen Einheiten , eingerichteten nachhaltigen Fischwirtschaft .
6 . ) Land- und Forst- & Tier-wirtschaft
Zum Erhalt der Natur und somit unserer technischen Kulturen sind ,
im wesentlichen , drei Grundflächenarten nötig .
Naturflächen
Gebäude und Wegeflächen
Agrarflächen
Die Randstreifen der Äcker , aber auch aller sonstigen Gebiete , werden durchgehend zur nachhaltigen Biomassenutzung aufgeforstet , um die Naturschutzflächen zu verbinden und die Äcker alleinig dem Nahrungsanbau vorzubehalten .
Um hier nicht wieder dem alten Übel der Monokultur mit regionalfremder Genetik zu verfallen , muß auf folgende Weise vorgegangen werden :
Viele Gehölzarten , mit sehr verschiedenen Aberntezyklen , verhindern ein Kahlschlagen über größere Strecken . Dadurch daß jeweilige Gehölzart auch innerhalb der Biotopverbinder-Strecke verteilt wird , enstehen in jedem Jahr nur kleine Lücken in der Strecke , so daß Tiere queren können , und die Fläche jedes Jahr gleichmäßig und besser CO2 bindet .
Das gleiche gilt auch auch für die Nahrungsanbauflächen im Kontext von
biologischer Landwirtschaft zu intensiven Monokulturen und Massentierhaltung. Anstatt das Grundwasser , die Böden und die Nahrungsmittel zu verseuchen , und dabei den Humusgehalt der Böden zu senken und deutlich mehr CO2 freizusetzen , bietet die echte biologische Landwirtschaft die einzige Alternative , um Klasse statt Masse zu erzeugen , und Bei- und Folge-kosten zu vermeiden .
Symbiotisches Anthropozän
Die Menscheit auf dem Weg , von der temporären , emissionsoffenen Vorstruktur zum Biosphärensymbionten
War unsere Selbstzuordnung in uninformierteren Zeiten die eines , über die Natur herschenden , überlegenen Prinzipes ,
kann mittlerweile unsere Qualität alsTeil des Planes der überlegenen , temporäre Kulturen beinhaltenden Natur , erkennbar sein .
Somit führt die technische Mutation der Menschheit in die biosphäre Einheit , oder den in der Evolution nicht unüblichen Untergang von Kulturen , (temporäre Zyklik) .
Betrachten wir die Biosphäre als ein Lebewesen,(technische Einheit ) , dessen Teil wir sind , so ist unsere Mutation dazu geignet , diesem Lebewesen , ( UNS ! ) , die natürlichen Funktionen , nämlich Erhalt , Reproduktion und Expansion zu ermöglichen .
So ist der Schritt von der biosphären zur galaktischen Einheit logischerweise der nächste .
Notwendigkeit , Visionen , Forschung und Lehre ,
bilden ,
zusammen mit den Könnern und Befürwortern der jeweiligen nachhaltigen Technik ,
sowie verantwortlichen Individuen , Organisationen , Politikern und Medienprofis ,
die „Säulen der Zukunft“.
T.H.Jung
|